Über der Insel
Ilovik und Sveti Petar liegen südlich der Insel Losinj und sind von dieser durch die Wasserstraße Ilovacka vrata getrennt.Ilovik (44 28 N, 14 33 E) hat eine Fläche von 5,8 km2 und einen Umfang von 15,4 km . Die Küste mit ihren vielen geschützten Buchten ist von allen Seiten leicht zugänglich. Die größte Bucht wird Parzine genannt, sie liegt im südöstlichen Teil der Insel und besitzt einen Sandstrand.
Zwischen Ilovik und Sveti Petar liegt ein 300 m breiter, 2,5 km langer Kanal, der einen natürlichen Schutz gegen die meisten Winde bietet (mit Ausnahme des Südwinds jugo). Die ausgezeichnete Lage des Hafens macht ihn zu einem beliebten Ankerplatz zwischen nördlicher und südlicher Adria. In nur wenigen Stunden sind von hier Ziele in Istrien, Krk, Rab, Pag, den Kornaten und in Mitteldalmatien zu erreichen.
Die einzige Siedlung von Ilovik ist ein kleines Fischerdorf gleichen Namens. Im Ortszentrum befinden sich ein gutsortiertes Geschäft, ein Postamt, ein Geldwechselbüro, sowie mehrere Restaurants.
Es gibt eine tägliche Fährverbindung nach Mali Losinj und mehrmals pro Woche Linienschiffe von und nach Novalja, Rab und Rijeka. Während der Sommermonate wird Ilovik auch täglich von zahlreichen Ausflugsschiffen aus Veli und Mali Losinj angelaufen.
Auf der Insel gedeiht mediterrane Vegetation: verschiedene Blumenarten, Oleander in den unterschiedlichsten Farben, Palmen, sogar 200 Jahre alte Eukalyptusbäume sind zu finden. Wegen der Vielfalt der Flora wird Ilovik häufig als Blumeninsel bezeichnet.
Zbog vrlo dobrog pomorsko-prometnog položaja, već od davnina, Ilovački se kanal koristi za sidrenje pa na otocima nailazimo na tragove različitih povijesnih razdoblja.
Die besonderen geographischen Gegebenheiten machten den Hafen von Ilovik seit dem Altertum zu einem sicheren Ankerplatz und lockten auch die ersten Siedler. Die ältesten Anzeichen von Landnahme stammen von einem illyrischen Stamm namens Liburni, doch auch die römische Zivilisation hinterließ ihre Spuren. Reste römischer Gebäude, Mosaike, Gräber, Münzen wurden sowohl über als auch unter Wasser entdeckt.
Auf der unbewohnten Nachbarinsel Sveti Petar liegt der heutige Friedhof. Die Verstorbenen von Ilovik müssen daher ihre letzte Reise per Boot antreten. Die Friedhofsmauern gehörten einst zu einem im 11. Jahrhundert n.Chr. gegründeten Benediktinerkloster. Die Ruinen einer Burg, im 17. Jahrhundert von den Venzianern unter Filippo Pasqualigo zur Abwehr gegen Piraten (uskos) errichtet, sind ebenso auf Sveti Petar zu sehen.
Der älteste überlieferte Name der Insel stammt aus 1071 n.Chr. und lautet Neumae Insulae. Im 13. Jahrhundert wird sie als Sanctus Petrus de Nimbis und später als San Pietro dei Nembi erwähnt. Die ersten kroatischen Einwanderer markieren den Beginn des neuzeitlichen Ilovik. Sie kamen Ende des 18. Jahrhunderts von Veli Losinj und nannten die kleinere der beiden Inseln Sveti Petar, die größere Tovarnjak (it. Asinello) und schließlich Ilovik.
Heute wohnen etwa 100 Menschen das ganze Jahr über auf Ilovik. Sie leben von Fischfang, Schafzucht, Landwirtschaft und Tourismus. Ein Großteil der gebürtigen Iloviker ist in die USA emigriert und kommt gerne während der Sommermonate zurück.










